Update: 21 Infektionen im Kreis Höxter bestätigt

Neuregelung für Eltern als Schlüsselpersonen

Bad Driburg / Kreis Höxter. Von der Pressestelle des Landrats und dem Pressesprecher Thomas Fuest erhielt Bad Driburg im Blick das Update für den heutigen Sonntag. Bis jetzt sind 21 Infektionen im Kreis Höxter bestätigt worden.

Weitere Informationen beziehen sich darauf, dass die Notfallbetreuung von Kindern neu geregelt wurde, deren Eltern in sogenannter „kritischer Infrastruktur“ (Schlüsselpersonen) tätig sind.

Die neue Regelung gilt ab Montag, 23. März. Sie gilt für Anspruchsberechtigte, die ihre Kinder nicht anderweitig unterbringen können. Diese erhalten eine Bescheinigung des Arbeitgebers, dass sie unabkömmlich sind, „unabhängig von der familiären Situation“. Die Bescheinigung für einen Elternteil und auch für Alleinerziehende ist ausreichend. Die Einrichtung oder Kindertagespflegestelle ist zur Betreuung verpflichtet, mit der die Eltern den Betreuungsvertrag abgeschlossen haben.

Aber auch wer keinen Betreuungsvertrag hat, hat einen Anspruch. Hier hilft das Jugendamt weiter. Auch für den Fall, dass eine Betreuungseinrichtung die Betreuung verweigert, sollten sich die Eltern an das Jugendamt wenden.
Neu geregelt wurde auch die Betreuung am Wochenende. Sie wird „dort angeboten, wo die Jugendämter und Träger hierfür bereits Vorsorge getroffen haben“. Hier hilft die Kreisverwaltung sicher weiter.

Außerdem wurde auch die Notfallbetreuung von Schulkindern, insbesondere der Klassen 1 – 6, neu geregelt, am Wochenende und in den Osterferien. Ab Montag müssen alle Schulen in NRW eine Notbetreuung für Eltern einrichten, die in der „kritischen Infrastruktur“ arbeiten, „unabhängig von der beruflichen Situation des Partners oder des anderen Elternteils“. Wer eine eigene Betreuung nicht organisieren kann, kann „sowohl am Vormittag als auch in der OGS am Nachmittag“ die Notbetreuung an Schulen nutzen. Das gilt auch, wenn das Kind bisher keinen Betreuungsplatz hatte. Einen Anspruch haben auch Alleinerziehende, die in der kritischen Infrastruktur tätig sind.

„Damit leisten die Schulen einen noch größeren Beitrag, indem sie die Kinder der Eltern betreuen, auf die wir derzeit keinesfalls an ihrem Arbeitsplatz verzichten können“, heißt es in der Erklärung von Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

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Foto: Grundschule “Schule unter der Iburg”