Alexander Bieseke
Bad Driburg. Der in Bad Driburg bekannte Pastor Peter Lauschus wird künftig nicht mehr im Pastoralen Raum tätig sein. Das teilte das Erzbischöfliche Generalvikariat in Paderborn auf Anfrage unserer Redaktion mit.
Demnach habe das Erzbistum Kenntnis von einem Vorgang im Bereich der persönlichen Lebensführung erhalten, „der mit den verbindlichen Erwartungen an das priesterliche Amt nicht in Einklang steht“. Der Sachverhalt sei geprüft sowie kirchen- und dienstrechtlich eingeordnet worden.
Wichtig sei, so betont das Generalvikariat ausdrücklich, dass kein Zusammenhang mit sexualisierter Gewalt bestehe.
Infolge der Prüfung sei mit Pastor Lauschus ein „verbindlicher Weg der persönlichen Reflexion“ vereinbart worden. Während dieser Zeit bleibt er beurlaubt. Zudem steht bereits fest, dass er nicht mehr in den Pastoralen Raum Bad Driburg zurückkehren wird. Eine Verabschiedung soll zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.
Die vereinbarten Maßnahmen werden laut Erzbistum fachlich begleitet und fortlaufend überprüft. Erst nach Abschluss dieses Prozesses soll entschieden werden, ob und in welcher Form ein künftiger Einsatz möglich ist.
Weitere Details nennt das Erzbistum unter Verweis auf den Persönlichkeitsschutz nicht.
In der Bevölkerung hatte die länger andauernde Abwesenheit des Pastors zuletzt für Nachfragen gesorgt. Auch die bislang verfügbare Informationsseite zu seiner Person ist derzeit nicht mehr erreichbar.