Jetzt muss gehandelt werden

Sulburgring 11: Eigentumsübergang ist geschafft

Alexander Bieseke

Bad Driburg.  Ein langer Weg könnte endlich abgeschlossen sein: Die Stadt Bad Driburg ist dank Steuergelder in Form von Fördermitteln des Landes (BDiB berichtete) Eigentümerin des Hochhauses am Sulburgring 11. Viele Bürgerinnen und Bürger verbinden damit die Hoffnung, dass das seit rund 20 Jahren leerstehende Gebäude nun endgültig aus dem Stadtbild verschwindet.

“Zielgerade erreicht”. Ein Post der CDU von April 2024

Bereits im April 2024 hatte die CDU Bad Driburg von einer möglichen Lösung für das „verfallende Hochhaus“ gesprochen. Damals hieß es, Bürgermeister Burkhard Deppe und die Verwaltung hätten durch „jahrelanges zähes und permanentes Nachhaken“ sowie großes Verhandlungsgeschick erreicht, dass die verbliebenen Eigentümer ihre Verkaufsbereitschaft erklärt hätten.

Die CDU sah damals die Chance, dass die jahrzehntelange Hängepartie beendet werden könnte. Gleichzeitig wurde bereits die Perspektive eines Abrisses genannt, um das Gebäude „dem Erdboden gleich zu machen“ und eine neue Entwicklung des Grundstücks zu ermöglichen.

Nun fast zweieinhalb Jahre später ist der entscheidende Schritt erfolgt: Die Stadt Bad Driburg hat den Ankauf aller 64 Eigentumswohnungen erfolgreich abgeschlossen. Damit liegen die Eigentumsverhältnisse erstmals vollständig in einer Hand.

Vor dem Objekt befindet sich die Dirtbike Strecke in der Katzohlbachaue.

Der Weg dorthin war allerdings weiterhin schwierig. Unterschiedliche Eigentümer, Erbfälle, belastete Grundbücher und zahlreiche Gläubiger machten die Verhandlungen zu einem komplexen Verfahren. Umso größer ist nun die Erwartung in der Bevölkerung, so Dr. Heinz-Jörg Wiegand von der Stadt in seiner Pressemitteilung.

Viele Bürgerinnen und Bürger hoffen nun, dass der Erwerb nicht das Ende, sondern der Beginn einer sichtbaren Veränderung ist. Nach Jahrzehnten des Leerstands und der Diskussionen steht nun die entscheidende Frage im Raum: Wie schnell kann eine neue Zukunft für den Standort entstehen?

Die politische Beratung über das weitere Vorgehen steht bevor. Für viele Menschen in Bad Driburg ist klar: Nach so vielen Jahren der Ungewissheit soll nun endlich eine Lösung umgesetzt werden, die das Stadtbild nachhaltig verbessert.

Bürgermeister Tobias Tölle (3. v. l.), 1. Beigeordneter Michael Scholle (re.) und Amtsleiter Thomas Emmerich (4. v. l.) mit Stadtverordneten aus den Fraktionen des Stadtrates. Foto: Stadt Bad Driburg

Bad Driburg. Mit dem erfolgreichen Erwerb des Hochhauses am Sulburgring 11 durch die Stadt Bad Driburg ist ein jahrelanger Prozess endlich abgeschlossen. Viele Bürgerinnen und Bürger verbinden damit die Hoffnung, dass nun auch eine sichtbare Veränderung folgt.

Das seit rund zwei Jahrzehnten leerstehende Gebäude prägt das Stadtbild an einer wichtigen Einfahrt nach Bad Driburg. Über viele Jahre hinweg wurde über die Zukunft der Immobilie diskutiert, ohne dass es zu einer konkreten Lösung kam. Nun sind die Eigentumsverhältnisse geklärt – ein wichtiger Schritt, auf den viele Menschen lange gewartet haben.

Mit dem Ankauf trägt die Stadt nun die Verantwortung für die weitere Entwicklung des Standorts. Aus der Bürgerschaft wird zunehmend der Wunsch laut, zeitnah Klarheit über die Zukunft des Gebäudes zu schaffen. Viele hoffen, dass der städtebauliche Missstand bald beseitigt wird und das seit Jahren leerstehende Hochhaus verschwindet.

Die Entscheidung darüber liegt nun bei Politik und Verwaltung. Nach dem langwierigen Erwerbsprozess erwarten viele Bürgerinnen und Bürger, dass nun zügig über Abriss oder eine andere tragfähige Lösung entschieden wird. Der erfolgreiche Ankauf sollte nicht das Ende des Prozesses sein, sondern der Beginn einer sichtbaren Entwicklung für Bad Driburg.

Die Hoffnung ist groß, dass nach vielen Jahren des Stillstands nun endlich Taten folgen und eine Lösung umgesetzt wird, die dem Stadtbild und der weiteren Entwicklung Bad Driburgs zugutekommt.

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