Einrichtung von „Schulstraßen“ an der Schule unter der Iburg

Erste Erfahrungen seien durchweg positi

Alexander Bieseke

Bad Driburg. Der Verkehrsversuch habe nach den Osterferien begonnen, und die ersten Erfahrungen seien sehr positiv, so die Pressemitteilung der Stadt. Der Bad Driburger Ausschuss für Bau, Straßen, Umwelt und Klimaschutz hatte im Februar dieses Jahres die Einrichtung von „Schulstraßen“ an der Schule unter der Iburg in der Zeit von montags bis freitags von 07:30 Uhr bis 08:00 Uhr beschlossen. (BDiB berichtete)  Betroffen sind die „Jahnstraße“ sowie die Straße „Am Aliserbett“. Der Verkehrsversuch soll zunächst bis zum Beginn der Sommerferien 2027 andauern. 

Unter einer „Schulstraße“ sei im derzeitigen Sprachgebrauch die temporäre Sperrung einer Straße für den Kfz-Verkehr im Nahbereich einer Schule zu den maßgeblichen Bring- und Holzeiten zum Unterrichtsbeginn zu verstehen. 

Der Großteil der Eltern beachte das Durchfahrtsverbot“, berichtet André Kurzen vom Ordnungsamt. Wenn doch einmal jemand in den gesperrten Bereich hineinfahre, werde der Sachverhalt mündlich erläutert und auf das bestehende Verbot hingewiesen. „Viele Eltern ließen ihre Kinder an den dafür vorgesehenen Stellen aussteigen, insbesondere am Parkplatz Mühlenpforte und an der Parkzeile am Katzohlbach“, erklärt Kurzen. Somit sei das Ziel der Verkehrsberuhigung des Areals direkt vor der in einer Sackgasse gelegenen Grundschule auf einem guten Weg. 

Die Verantwortlichen der Schule und der Stadt hofften nun, dass der Erfolg dauerhaft anhalte. „Wir beobachteten jetzt erst einmal, wie sich die Situation in den kommenden Wochen entwickele, und würden dann gegebenenfalls nachjustieren“, so Schulleiterin Marion Oeynhausen. Sie sei wie auch Bildungsdezernent Uwe Damer mit dem bisherigen Verlauf des Verkehrsversuchs zufrieden. „Denn diese Maßnahme führe dazu, dass die jüngsten Schülerinnen und Schüler sicherer zur Schule kämen“, resümiere Damer. 

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