Gemeinschaft, Klang und Küstenluft

Orchesterfahrt begeistert erneut

Alexander Bieseke


Bad Driburg/Helgoland. Musik verbindet – und das über Generationen hinweg: Bereits zum elften Mal haben sich die Ausbildungsorchester der Stadtkapelle Bad Driburg, das Jugendorchester des Musikvereins Alme sowie das Orchester der Gesamtschule Bad Driburg gemeinsam auf den Weg zur Nordseeinsel Helgoland gemacht. Die traditionsreiche Fahrt wurde auch in diesem Jahr zu einem unvergesslichen Erlebnis, so Sarah Eilebrecht in ihrer Pressemitteilung.

Unter der Leitung von Martin Rieckmann entwickelte sich aus den unterschiedlichen Gruppen schnell ein starkes musikalisches Team. Musikerinnen und Musiker im Alter von 10 bis 70 Jahren probten, musizierten und lebten eine Woche lang das, was die Orchesterarbeit besonders macht: Zusammenhalt, Leidenschaft und Freude an der Musik. Dass dabei oft mehrere Generationen innerhalb einer Familie gemeinsam aktiv sind, unterstreicht den besonderen Charakter der Gemeinschaft.

Schon der Empfang auf der Insel setzte ein emotionales Ausrufezeichen: Der Musikzug der Feuerwehr Helgoland begrüßte die Gäste mit einem eindrucksvollen Spalier aus Einsatzfahrzeugen, begleitet von Martinshorn und Bannern – ein Moment, der vielen lange in Erinnerung bleiben wird.

In der Nordseehalle wurde anschließend intensiv gearbeitet. Mit viel Engagement entstand ein abwechslungsreiches Programm, das beim großen Abschlusskonzert auf dem Rathausplatz präsentiert wurde. Bei bestem Wetter und vor begeistertem Publikum zeigten die Musikerinnen und Musiker eindrucksvoll ihr Können.

Auch abseits der Proben bot die Insel zahlreiche Highlights. Die Erkundung der Helgoländer Düne, der Blick auf die imposante Lange Anna sowie der Besuch des Seenotrettungskreuzers Hermann Marwede sorgten für bleibende Eindrücke.

Mit neuen musikalischen Impulsen und vielen gemeinsamen Erinnerungen kehrten die Teilnehmenden zurück. Die während der Fahrt erarbeiteten Stücke werden bereits beim nächsten Frühjahrskonzert der Stadtkapelle Bad Driburg zu hören sein – ein Termin, auf den sich Musiker und Publikum gleichermaßen freuen dürfen.

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