Was passiert im Kurpark? Stadtrat schaut sich die Pläne für 2030 direkt vor Ort an

Alexander Bieseke

Bad Driburg. Bürgermeister, Mitglieder des Stadtrats aller Fraktionen sowie Vertreter der Stadtverwaltung haben sich an zwei Terminen an den vergangenen Sonntagen vor Ort über das Projekt „Kurpark 2030“ informiert. Ziel der rund dreistündigen Begehungen sei es gewesen, sich ein umfassendes Bild von den geplanten Veränderungen im Gräflicher Park Bad Driburg und am Rosenberg zu verschaffen, um anschließend weitere politische Bewertungen vornehmen zu können, so Antje Kiewitt Leitung Unternehmenskommunikation UGOS in ihrer Pressemitteilung.

Empfangen und durch das Gelände geführt wurden die Teilnehmer von Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff, Inhaber des Parks. Gemeinsam mit Forstbetriebsleiter Johannes Stockmann erläuterte er die Planungen.

In den Brunnenarkaden stellte Graf Oeynhausen den Teilnehmern anhand von Plänen die vorgesehenen Maßnahmen des Projekts Kurpark 2030 vor und erläuterte die langfristigen Entwicklungsziele für den Gesundheitsstandort.

Auftakt der Führung war in den Brunnenarkaden. Dort stellte Graf Oeynhausen anhand von Plänen die vorgesehenen Maßnahmen des Projekts „Kurpark 2030“ vor und erläuterte die langfristigen Entwicklungsziele für den Gesundheitsstandort.

Beim anschließenden Rundgang durch den Kurpark und den Rosenberg konnten sich die Teilnehmer ein eigenes Bild von den geplanten Veränderungen machen und ihre Fragen stellen.

Besonderes Interesse galt dabei den Themen Baumentnahmen und Waldausgleich, dem Wanderweg Sachsenring sowie möglichen Geräuschentwicklungen beim Abschlag von Golfbällen.

Während des Rundgangs wurde zudem eine Station mit einer „Live“-Vorführung vorbereitet. Dort demonstrierten die Verantwortlichen, wie nach den neuen Planungen künftig die Golfübungswiese vom Rosenberg hinunter in Richtung Aabach beziehungsweise Ahlhausen ausgerichtet werden soll.

Die Fragen des Bürgermeisters, der Stadtratsmitglieder und der Verwaltungsvertreter wurden vor Ort von Graf Oeynhausen, Volker Schwartz, Geschäftsführer des Gräflicher Park Health & Balance Resort, sowie Forstbetriebsleiter Stockmann beantwortet.

Während einer Führung durch den Gräflichen Park und den Rosenberg, konnten sich die Teilnehmer an zwei Terminen ein umfassendes Bild von den geplanten Veränderungen des Projekts Kurpark 2030 machen.

Graf Oeynhausen zog nach den beiden Terminen ein positives Fazit:
Die Stimmung sei sehr gut gewesen und alle Fragen hätten direkt vor Ort geklärt und Bedenken entkräftet werden können, so Graf Oeynhausen.

Die gemeinsamen Begehungen seien eine wichtige vertrauensbildende Maßnahme gewesen. „Der direkte Austausch im Gelände hat dazu beigetragen, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und ein gemeinsames Verständnis für die geplanten Entwicklungen im Rahmen des Projekts Kurpark 2030 zu schaffen.“

Ziel bleibe es, gemeinsame Lösungen von Wirtschaft und Politik zu finden, die den Gesundheitsstandort langfristig sichern, zukunftsorientiert weiterentwickeln und nachhaltig stärken.


Infobox

Hintergrund: Das Projekt „Kurpark 2030“

Der Wanderweg Sachsenring Wanderweg könnte nach aktuellen Planungen optional um rund einen Kilometer verlängert und bis zum Friedrich-Wilhelm-Weber-Museum geführt werden.

Durch die Erweiterung des Golfplatzes entsteht laut Projektverantwortlichen kein Waldverlust. Alle in Anspruch genommenen Waldflächen sollen durch Erstaufforstungen vollständig kompensiert werden.

Die neuen Wälder sollen überwiegend aus standortgerechten, klimaresilienten Laubbaumarten bestehen und langfristig eine größere strukturelle Vielfalt aufweisen als die bisherigen, meist nadelholzdominierten Bestände.

Der Golfplatz wird künftig Teil des Kurparks und überwiegend als Grünfläche gestaltet, die ökologisch höher bewertet wird als landwirtschaftlich genutzte Ackerflächen. Geräuschentwicklungen beim Golfspiel werden als gering eingeschätzt.


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