Bargeldversorgung bleibt erhalten
Alexander Bieseke
Bad Driburg-Neuenheerse. Die VerbundVolksbank OWL setzt ihren Sparkurs bei den Filialstandorten fort. Von den angekündigten Zusammenlegungen im Hochstift ist auch Bad Driburg betroffen: Die Filiale in Neuenheerse (Titelbild) wird zum 2. November mit der Hauptfiliale in Bad Driburg zusammengelegt.
Für Kundinnen und Kunden bedeutet dies, dass persönliche Beratungsgespräche künftig ausschließlich in der Bad Driburger Filiale stattfinden. Die Mitarbeitenden aus Neuenheerse wechseln ebenfalls an den Standort in der Kernstadt.
Die Bank betont jedoch, dass die Bargeldversorgung in Neuenheerse erhalten bleibt. Geldautomaten und die Möglichkeit zur Bargeldversorgung sollen weiterhin am bisherigen Standort zur Verfügung stehen.
Als Grund für die Umstrukturierung nennt die VerbundVolksbank OWL das veränderte Kundenverhalten. Immer mehr Bankgeschäfte würden digital erledigt, wodurch die Besucherzahlen in den Filialen seit Jahren rückläufig seien. Mit der Bündelung der Beratungsangebote wolle die Genossenschaftsbank ihre Standorte wirtschaftlich zukunftsfähig aufstellen.
Insgesamt legt die VerbundVolksbank OWL zum 2. November mehrere Filialen im Hochstift zusammen. Neben Neuenheerse sind unter anderem Standorte in Paderborn, Borchen, Salzkotten-Verlar und Warburg-Scherfede betroffen. Die SB-Filiale in Verne sowie der Geldautomat auf dem Campus der Universität Paderborn werden vollständig aufgegeben.
Für Bad Driburg bleibt damit zwar der Hauptstandort der VerbundVolksbank erhalten, in Neuenheerse endet jedoch das bisherige Angebot einer vollwertigen Filiale.