Weniger Straftaten im Kreis Höxter

Aufklärungsquote steigt

Alexander Bieseke

Kreis Höxter. Die Kreispolizeibehörde Höxter hat die Kriminalstatistik für das Jahr 2025 veröffentlicht. Demnach ist die Zahl der registrierten Straftaten im Kreis auf 6.057 Fälle gesunken, was einem Rückgang von rund 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Aufklärungsquote konnte gleichzeitig auf 62,75 Prozent gesteigert werden und liegt damit deutlich über dem Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen.

Besonders positiv entwickelten sich die Bereiche Rauschgiftdelikte und Eigentumskriminalität. Die Zahl der Rauschgiftdelikte ging um 37 Prozent auf 186 Fälle zurück, während die Eigentumskriminalität um rund 19 Prozent sank. Ein Anstieg war bei den Kraftfahrzeugdiebstählen zu verzeichnen: Von 18 Fällen im Jahr 2024 stieg die Zahl auf 41, bleibt jedoch insgesamt auf niedrigem Niveau.

Die Kriminalitätshäufigkeitszahl (KHZ) für den Kreis Höxter liegt bei 4.350 Straftaten pro 100.000 Einwohner, was sowohl unter dem Durchschnitt der Region Ostwestfalen-Lippe (5.484) als auch unter dem NRW-Landesdurchschnitt (7.524) liegt.

Landrat Michael Stickeln und Polizeidirektor Karsten Koutsky bewerten die Zahlen als Bestätigung für eine stabile Sicherheitslage. Die erfolgreiche Aufklärungsarbeit wird unter anderem auf die intensive Präventionsarbeit, die enge Zusammenarbeit von Polizei, Behörden und Bevölkerung sowie innovative Projekte wie den Fakeshop-Finder und Aufklärungsangebote gegen Telefonbetrug zurückgeführt.

Insgesamt zeigt die Statistik, dass der Kreis Höxter 2025 weiterhin ein sicherer Lebensraum mit sinkender Kriminalität und hoher Aufklärungsquote war.

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