Mit dem Rad nach Reelsen – nicht ohne Risiko

GRÜNE testen Radverbindung nach Reelsen

Bad Driburg. „Die Gefahrenpunkte werden unterschätzt“, so die Sprecherin der GRÜNEN Martina Denkner in einer Presseerklärung BDiB gegenüber. Weiter heißt es: „Die GRÜNEN in Bad Driburg setzen sich schon lange für einen sicheren Radweg zwischen Driburg und Reelsen ein. Denn: es gibt viele unterschätzte Gefahrenpunkte. So ist der Fußweg bis zum Clemensheim zwar benutzbar. Aber inzwischen gibt es dort viele Aufbrüche und Schlaglöcher. Das macht den Weg für Räder gerade im Dunkeln gefährlich. Am Clemensheim endet dieser Weg ganz und Radfahrer müssen auf die Landstraße wechseln. Das ist sehr gefährlich, weil man kaum erkennen kann, ob von links ein PKW oder – noch gefährlicher – ein LKW kommt, der mit 70 km pro Stunde durch die Kurven fahren darf.

Diese Kurven sind der dritte Gefahrenpunkt: sie sind so eng, dass der Autoverkehr den erforderlichen Sicherheitsabstand zu Fahrrädern gar nicht einhalten kann. Das führt immer wieder zu problematischen Situationen.

Kein Fuß- kein Radweg führt bisher nach Reelsen.

Nächster Gefahrenpunkt: die lange gerade Strecke nach Reelsen. Hier müssen die Radfahrer immer damit rechnen, dass sie überholt werden. Eine Ausweichmöglichkeit gibt es nicht.

Insgesamt kann man diese Verbindung guten Gewissens niemanden empfehlen. Man riskiert schon einiges, wenn man hier mit dem Rad entlang fährt. Es wird Zeit, dass hier endlich der Radweg gebaut wird.“

Titelbild: Klaus-Dieter Wilde, Martina Denkner, Julia Seifert und Silke Bambach (v.l.) haben die gefährliche Situation an der L954 in Augenschein genommen.

An dieser Stelle links von der Fahrbahn soll der neue Fuß/Radweg entstehen. Noch ist der Vertrag zwischen Eigentümer und Stadt nicht unter Dach und Fach.