Gemeinsam gelaufen, gemeinsam geholfen


Doris Dietrich


Bad Driburg. Der 1. Gräflicher Park –  Marathon Bad Driburg hat nicht nur Laufbegeisterte zusammengebracht, sondern auch ein Zeichen der Solidarität gesetzt. Im Rahmen der Veranstaltung kamen 250 Euro an Spendengeldern zusammen, die jetzt an die Speisekammer Bad Driburg e.V. übergeben wurden. Vereinsvorsitzende Marianne Strauß nahm die Spende mit großer Freude entgegen und bedankte sich herzlich bei den Organisatoren und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Die Speisekammer Bad Driburg e.V. unterstützt Menschen, die sich in einer schwierigen finanziellen Lebenssituation befinden. Mit großem ehrenamtlichem Engagement werden Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs an Bedürftige ausgegeben. Jede Spende hilft dabei, dieses wichtige soziale Angebot dauerhaft aufrechtzuerhalten. Umso mehr freute sich Marianne Strauß über die Unterstützung aus der heimischen Laufszene.

Die 250 Euro wurden beim 1. Gräflichen Park – Marathon Bad Driburg gesammelt, der am 18. Juli 2026 erstmals ausgetragen wurde. Insgesamt gingen 21 Läuferinnen und Läufer an den Start. Auch wenn die Teilnehmerzahl bewusst überschaubar gehalten wurde, zeigte die gelungene Premiere, dass die Idee hinter der Veranstaltung genau den Nerv vieler Laufbegeisterter trifft: Gemeinsam die reizvolle Landschaft rund um Bad Driburg erleben und dabei etwas Gutes tun.

Die Idee für den Gräflichen Park – Marathon stammt von Markus Pitz aus Bad Driburg. Er hatte schon lange den Wunsch, einen landschaftlich reizvollen Marathon in seiner Heimatstadt zu organisieren. Mit der erfolgreichen Premiere wurde dieser Traum Wirklichkeit. Dass dabei gleichzeitig Spenden für einen guten Zweck gesammelt werden konnten, war für ihn und seine Mitstreiter ein besonderer Ansporn.

Für Markus Pitz war das Laufjahr 2026 ohnehin ein außergewöhnliches. Erst kürzlich absolvierte er beim Burginsellauf in Delmenhorst mit der Startnummer 200 seinen 200. Lauf der Kategorie „Marathon und mehr“. Ein beeindruckender Meilenstein, der seine langjährige Begeisterung für den Ausdauersport eindrucksvoll dokumentiert.

Unterstützt wurde die Veranstaltung von Bernd Neumann aus Vellmar, der seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Marathonläufern Nordhessens zählt. Der 75-Jährige beweist eindrucksvoll, dass Leidenschaft für den Laufsport keine Altersgrenzen kennt. Allein im Jahr 2025 absolvierte er 101 Marathons – den letzten am Silvestertag. In den vergangenen 38 Jahren hat er insgesamt 585 Marathons und Ultramarathons auf fünf Kontinenten, in 32 Ländern und an 230 verschiedenen Veranstaltungsorten erfolgreich beendet. Als Mitglied der Laufgemeinschaft Vellmar brachte er seine große Erfahrung auch beim Gräflichen Marathon Bad Driburg ein.

Die Organisatoren freuen sich, mit der Spendenaktion einen Beitrag für die wichtige Arbeit der Speisekammer Bad Driburg e.V. geleistet zu haben. Gleichzeitig hoffen sie, dass sich der Gräfliche Marathon als feste Veranstaltung im regionalen Laufkalender etabliert. Der nächste Lauf ist bereits für den 31. Oktober 2026 geplant. Dabei geht es nicht darum, immer mehr Teilnehmer zu gewinnen. Vielmehr soll die besondere Atmosphäre erhalten bleiben – mit gemeinschaftlichem Laufen, schönen Strecken durch die Natur und der Möglichkeit, auch künftig soziale Projekte in Bad Driburg zu unterstützen.

Die Premiere hat eindrucksvoll gezeigt, dass der Gräfliche Marathon weit mehr ist als eine sportliche Veranstaltung. Er verbindet Menschen, fördert den Gemeinschaftsgedanken und setzt zugleich ein Zeichen für Solidarität und gesellschaftliches Engagement – ganz im Sinne der Speisekammer Bad Driburg e.V., die von dieser Unterstützung unmittelbar profitiert.

Hinweis der Redaktion: Unser Dank gilt Markus Pitz, der die Informationen und Hintergründe zur Spendenübergabe sowie zum 1. Gräflichen Park – Marathon Bad Driburg für diesen Beitrag zur Verfügung gestellt hat.

Titelbild: Freude über die Spende: Bei der Übergabe der 250 Euro an die Speisekammer Bad Driburg e.V. freuen sich (v. l.) Markus Pitz, Vereinsvorsitzende Marianne Strauß und Bernd Neumann.
Foto: Bernd Neumann

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