Erasmus-Orchesterfahrt nach Österreich

Musik, Natur und gelebter europäischer Austausch


Bad Driburg. Im Rahmen des Erasmus+ Programm reiste das Schulorchester der Gesamtschule Bad Driburg vom 14. bis 18. Juni 2026 erneut in die Partnerregion nach Wildalpen. Die Fahrt verband musikalische Arbeit, kulturellen Austausch und vielfältige Naturerlebnisse zu einer intensiven und gemeinschaftsstiftenden Woche, so Schulleiter Simon Tewes in einer Pressemitteilung.

Ein Schwerpunkt der Reise war der musikalische Austausch mit der Volksschule Wildalpen sowie gemeinsame Proben im Proberaum des örtlichen Musikvereins. Dabei standen nicht nur das gemeinsame Musizieren, sondern auch das persönliche Kennenlernen und der europäische Gedanke im Mittelpunkt.

Neben der Musik bot das Programm zahlreiche Höhepunkte: Ein Ausflug führte zur bedeutenden Wiener Hochquellenwasserleitung, die einen wesentlichen Teil der Trinkwasserversorgung der Stadt Wien sichert. Ebenso besuchte die Gruppe die Stadt Graz, wo Schlossberg, Murinsel und die historische Innenstadt erkundet wurden.

Ein weiteres eindrucksvolles Erlebnis war der Besuch des Erzberg. Die Fahrt mit dem „Hauly“ sowie die Besichtigung des Bergwerks ermöglichten faszinierende Einblicke in die Welt des Bergbaus. Besonders nachhaltig blieb den Schülerinnen und Schülern die Beobachtung einer live durchgeführten Sprengung in Erinnerung.

Auch körperlich fordernd zeigte sich die Reise: Da die Bergbahn am Hochkar nicht in Betrieb war, musste der Aufstieg zum Gipfelkreuz zu Fuß bewältigt werden. Die Wandergruppe wurde dort mit einer selbst mitgebrachten „Brettljause“ belohnt.

Schulleiter Simon Tewes betonte die besondere Bedeutung der Fahrt: „Die Erasmusfahrt nach Wildalpen ist ein sehr schönes Beispiel dafür, wie der europäische Gedanke gelebt und zugleich musikalische Talente gefördert werden können. Die freundschaftlichen musikalischen Bande, die schon sehr lange zwischen Bad Driburg und Wildalpen bestehen, konnten so noch intensiviert werden.“

Am Ende der Reise stand ein deutliches Fazit: Neben musikalischer Weiterentwicklung und neuen Eindrücken stärkten vor allem die gemeinsamen Erlebnisse den Zusammenhalt des Orchesters nachhaltig – ein gelungener Beitrag gelebter europäischer Zusammenarbeit.

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