FDP Bad Driburg stellt sich hinter Projekt „Kurpark 2030“

Alexander Bieseke

Bad Driburg. Der Stadtverband der Freie Demokratische Partei (FDP) in Bad Driburg spricht sich deutlich für das Zukunftsprojekt „Kurpark 2030“ aus. Sowohl der Stadtverband als auch die FDP-Fraktion im Rat der Stadt begrüßen die geplante Investition von Markus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff und der Unternehmensgruppe Graf von Oeynhausen-Sierstorpff (UGOS) ausdrücklich.

Nach Ansicht der Liberalen handelt es sich um eine „historische Chance“ für die Kurstadt. Während einzelne politische Akteure das Vorhaben mit ökologischen Bedenken kritisch begleiten, warnt die FDP davor, das Projekt durch „kleinteilige Einwände“ auszubremsen. „Wir dürfen dieses für Bad Driburg existenzielle Projekt nicht gefährden“, betont Mark Kohls, Vorsitzender des Stadtverbands. Besonders hebt die FDP das wirtschaftliche Potenzial hervor. Geplante neue Fußball-Trainingsplätze könnten professionelle Trainingslager nach Bad Driburg holen. Dadurch würden nicht nur Sportler, sondern auch Betreuer, Medienvertreter und Fans in die Stadt kommen.

Ratsherr Hermann-Josef Koch sieht darin einen spürbaren Impuls für Gastronomie, Einzelhandel und Innenstadt. Zusätzliche Wertschöpfung sichere Arbeitsplätze und stärke langfristig die Lebensqualität vor Ort. Die von Kritikern vorgebrachten ökologischen Bedenken bewertet die FDP als zu einseitig. Dass 50 Jahre alte Bäume ökologisch wertvoll seien, stelle niemand infrage. Das zugesagte 1:1-Prinzip bei der Aufforstung sei jedoch ein „faires und nachhaltiges Angebot“, das die ökologische Bilanz langfristig sichere.

Die geplante Aufforstung bislang landwirtschaftlich genutzter Flächen wird von der FDP positiv bewertet. Eine ökologische Aufwertung solcher Flächen solle begrüßt und nicht grundsätzlich infrage gestellt werden. Auch die Sorge vor erhöhtem Wasserverbrauch greife aus Sicht der Liberalen zu kurz. Geplant sei die Reaktivierung eigener Wasserspeicher sowie die Nutzung vorhandener Teiche und Bäche auf dem Gelände. Damit werde verantwortungsvoll mit Ressourcen umgegangen. Abschließend bekräftigt die FDP ihre Unterstützung für das Projekt: „Bad Driburg braucht Mut statt Stillstand. ‚Kurpark 2030‘ ist ein klares Bekenntnis von Markus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff zum Standort“, so Kohls. Die Liberalen sehen in der Investition einen wichtigen Schritt für die zukünftige Entwicklung der Stadt.

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