Kinderschutzparcours am Gymnasium St. Xaver stärkt Schülerinnen und Schüler
Alexander Bieseke
Bad Driburg. Am Gymnasium St. Xaver fand erstmals ein Kinderschutzparcours der Caritas für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 statt. Gemeinsam mit Lehrerinnen und Lehrern sowie Schulsozialarbeiterin Vanessa Guzzardi setzten sich die Kinder an verschiedenen Stationen mit Themen wie Gefühle, Bedürfnisse, Kinderrechte und persönliche Grenzen auseinander, so eine Pressemitteilung von Christoph Paetzold, Öffentlichkeitsbeauftragter des Gymnasiums.
Ziel des Parcours war es, die Kinder darin zu stärken, ihre eigenen Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen sowie in schwierigen Situationen selbstbewusst Grenzen zu setzen und „Nein“ zu sagen. Spielerisch und altersgerecht beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler dabei unter anderem mit guten und schlechten Geheimnissen, dem Umgang mit Gefühlen sowie wichtigen Kinderrechten.
Besonders beliebt waren das Gefühlsmemory, die Suche nach Kinderrechten auf Wimmelbildern und kleine Detektivaufgaben rund um gute und schlechte Geheimnisse. Für jede erfolgreich absolvierte Station erhielten die Kinder einen Stempel in ihrem persönlichen Begleitheft, in dem sie ihre Fortschritte festhalten konnten.


Auch Gesprächsgruppen zu Nähe und Distanz gehörten zum Programm und regten die Schülerinnen und Schüler zum Austausch an. Viele Kinder zeigten sich überrascht darüber, welche Rechte ihnen zustehen und welche Bedeutung diese für ihren Alltag haben.
Die positive Resonanz machte deutlich, wie wichtig und hilfreich ein solches Angebot für die Schülerinnen und Schüler ist. Daher soll der Kinderschutzparcours auch im kommenden Jahr erneut am Gymnasium St. Xaver stattfinden.
Titelbild: Überrascht waren viele Schülerinnen und Schüler über einige Kinderrechte, die sie zuvor noch nicht kannten.