Alexander Bieseke
Bad Driburg-Siebenstern/Dresden. Wer an der Dresdner Stübelallee trainiert, tut dies auf echter Handwerksqualität „Made in Bad Driburg“. Der dort neu eingeweihte Outdoor-Fitnesspark stammt komplett aus der Produktion der Firma PLAYPARC im Bad Driburger Ortsteil Siebenstern.
Das Großprojekt im Wert von knapp einer halben Million Euro beweist einmal mehr die bundesweite Spitzenstellung des heimischen Traditionsunternehmens. Bei einem Vor-Ort-Termin unserer Redaktion zeigten sich die lokalen Sportler restlos begeistert von den Geräten aus dem Kreis Höxter.
Großer Bahnhof in der sächsischen Landeshauptstadt:
Direkt an der Stübelallee wurde eine der modernsten Freizeitsportanlagen Sachsens eingeweiht. Was die wenigsten Dresdner Sportler beim Klimmzug oder Dip ahnen: Die hochmodernen, silberglänzenden Calisthenics- und Fitnessmodule haben eine weite Reise hinter sich. Sie wurden im beschaulichen Siebenstern konzipiert, geschweißt und auf den Weg geschickt.
„Einfach inspirierend“: Lokale Sportler im Gespräch mit unserer Redaktion
Unsere Redaktion von Bad Driburg im Blick hat sich kürzlich selbst ein Bild vor Ort gemacht. Am Rande der Anlage trafen wir auf Jakob, Leon, Jonny, Alex und Raul. Die fünf Herren zeigten an den neuen Geräten gekonnt ihre sportlichen Künste und demonstrierten eindrucksvoll, was mit Eigengewichtstraining alles möglich ist.
Im Gespräch zeigten sich die jungen Leute durchweg begeistert. Alle fünf wohnen in der unmittelbaren Nachbarschaft und nutzen den Park seit seiner Gründung regelmäßig für ihr Workout. Neben der Qualität der Geräte lobten sie vor allem die herausragende Location: Der Ausblick über den geschäftigen Straßburger Platz und das urbane Ambiente mit den verschiedenen Häusern sei spitze. Besonders motivierend empfinden die Athleten den direkten Blick auf die gegenüberliegende, weltberühmte Gläserne Manufaktur von Volkswagen – eine Kulisse, die sie schlicht als „inspirierend und top“ beschreiben.
Qualität setzt sich im harten Ausschreibungswettbewerb durch
Ein solches Projekt fliegt einem Unternehmen nicht einfach zu. Da der Park im Rahmen des städtischen Förderprogramms „Nachhaltige integrierte Stadtentwicklung (NiSE)“ zu 70 Prozent mit EU-Mitteln (EFRE) und Geldern des Freistaats Sachsen bezuschusst wurde, war eine europaweite, formelle Ausschreibung gesetzlich vorgeschrieben.
Die Dresdner Stadtplaner suchten nicht nach der billigsten, sondern nach der nachhaltigsten und robustesten Lösung – und die fand sie an der Adresse Zur Kohlstätte in Siebenstern. PLAYPARC überzeugte die Jury mit seiner spezialisierten Produktlinie, die exakt auf die strengen europäischen Sicherheitsnormen für frei zugängliche Outdoor-Sportanlagen (DIN EN 16630) abgestimmt ist.









Barrierefrei und vandalismussicher für den urbanen Raum
Öffentliche Sportparks im urbanen Raum müssen extremen Bedingungen standhalten. Sie sind 24 Stunden am Tag der Witterung und leider oft auch Vandalismus ausgesetzt. PLAYPARC setzt hier auf feuerverzinkten, pulverbeschichteten Stahl, der nahezu unverwüstlich ist.
Ein weiterer entscheidender Pluspunkt für den Zuschlag war das Thema Inklusion: Die Anlage in Dresden wurde komplett barrierefrei konzipiert. Die Siebensterner Konstrukteure haben die Allround-Stationen so entwickelt, dass auch Menschen im Rollstuhl oder Senioren mit Rollatoren barrierefrei trainieren können – ein Standard (DIN 18040), den nur wenige Hersteller in dieser Perfektion liefern können.
Ein 470.000-Euro-Projekt als Visitenkarte
Insgesamt rund 470.000 Euro investierten die Stadt Dresden und die Fördergeldgeber in die Verwandlung einer ehemaligen Brachfläche in eine grüne Bewegungsoase. Neben der kompakten Calisthenics-Line und den Step-Aerobic-Modulen von PLAYPARC bietet das Areal heute auch Tischtennisplatten und Verweilzonen.
Für den Bad Driburger Hersteller, der seit seinem Umzug nach Siebenstern im Jahr 2017 kontinuierlich expandiert, ist der Park in Dresden eine weitere, prominente Visitenkarte in einer deutschen Großstadt. Er zeigt eindrucksvoll, dass geballtes Sport- und Ingenieurswissen im Kreis Höxter zu Hause ist und von hier aus den gesamten deutschen Markt erobert.