Müllsammel-Aktion von Fridays For Future Bad Driburg und Jusos Kreis Höxter

Bad Driburg. (bb) Dem regnerischen Wetter zum Trotz sind dem gestrigen Aufruf zur gemeinsamen Müllsammel-Aktion am heutigen Samstag elf Jugendliche und junge Erwachsene gefolgt. Los ging es noch im Trockenen um 13 Uhr auf dem Spielplatz am Mühlrad. Obwohl vor Ort drei Mülleimer vorhanden sind, wurden schon dort die Säcke mit am Boden liegendem Müll gut gefüllt. Insbesondere Verpackungen von Süßigkeiten und Zigarettenstummel, aber auch Glasscherben, die vor allem im Rindenmulch lagen, konnten hier vorgefunden werden.

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(An dieser Stelle kann ich mir als Raucherin eine Anmerkung nicht verkneifen: Liebe Leute, muss man auf einem Spielplatz wirklich rauchen und die Kippen dann einfach in die Gegend werfen? An den Mülleimern sind extra Aschenbecher angebracht, ansonsten kann man sich auch einen Taschenaschenbecher anschaffen).
Weiter ging es über die Jahnstraße und den Limbergweg bis unterhalb von der Gesamtschule Bad Driburg. Im zugewachsenen und eher schwer zugänglichen Graben konnte sich jahrelang der Müll ansammeln. Trotz des einsetzenden Regens haben die Teilnehmer den Abstieg gewagt und sowohl dort als auch bei den Sitzgelegenheiten in Richtung Schulhof den meisten Müll eingesammelt. Angesichts des Bildes an der Sporthallenwand ist dies ein trauriger Zustand. Weiter ging es über die Dringenberger Straße und den Tegelweg zum letzten Ziel dieser Aktion, dem Stadtpark. Vor allem im Bereich der Bänke wurden hier Kronkorken und Zigarettenstummel eingesammelt, obwohl auch hier reichlich Möglichkeiten zur Müllentsorgung vorhanden sind.

Kurz vor 15 Uhr ging es wieder in Richtung Mühlrad, auch hierbei wurde weiter gesammelt. Bei dieser Gelegenheit kam eine ältere Dame auf die Teilnehmer zu und bedankte sich bei diesen. Zum Abschluss fand am Mühlrad noch ein Treffen mit Detlef Gehle statt, der trotz des Schützenfestes die Zeit fand, sich bei den fleißigen Sammlern zu bedanken und dafür sorgte, dass die Mülltüten bei Kunkels Eck bis zur Abholung gelagert werden dürfen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Aktion Erfolg und Niederlage zugleich war. Einerseits ist es gut, dass sich Menschen dafür einsetzen, den Müll aufzusammeln, andererseits ist es traurig, dass dies überhaupt nötig ist.