FFF nach Schulschluss – Kundgebung vor dem Rathaus

Bad Driburg. Etwa 50 Schülerinnen und Schüler unterstützten die Organisatoren von FridaysForFuture lautstark, um am letzten Schultag vor den Sommerferien noch einmal Maßnahmen gegen den Klimawandel zu fordern. Duncan Fröhlingsdorf freute sich, dass trotz des Ferien- und Urlaubsbeginns so viele erschienen seien. Louisa Rohe begrüßte die Teilnehmer und mahnte, dass jeder seine materiellen Ansprüche und sein Konsumverhalten überdenken solle. Kaufen mache Spaß, doch der private Konsum verursache ein Viertel der Treibhausemissionen in Deutschland. Kritik übte sie ebenso an der Abholzung der Tropenwälder, dem ungeheuren Wasserverbrauch für die Herstellung von Kleidung und Lebensmitteln, dem Transport von Waren über Tausende von Kilometern, den Plastikverpackungen und ihren schädlichen Folgen für die Umwelt sowie an der Vernichtung noch verwendbarer Lebensmittel.
Die Konsumgesellschaft sei ungesund, „für uns als Individuen und für unsere Erde, die wir schützen müssen, die wir verteidigen müssen“.

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Jessica Zug äußerte ihre Überzeugung, dass jeder privat etwas für eine bessere Umwelt tun könne, etwa bei der Vermeidung von Plastik im Haushalt. „Geht kleine Schritte auf das große Ziel zu!“, riet sie ihren Zuhörern. Sie zeigte am Beispiel des Bioladens „Bauer Peine“ die Bedeutung regionaler Produkte mit ihrem kurzen Anreiseweg auf. Wer Wert auf Qualität lege und umweltbewusst handeln wolle, nehme auch etwas höhere Preise in Kauf, verlasse die Komfortzone und sehe nicht in „Wachstum, Konsum und Gier die wichtigen Werte“.
Bad Driburg im Blick wünscht auch den Organisatoren erholsame Ferien – ohne Konsumwahn.