Bad Driburg im Blick – Besondere Plätze in unserer Stadt – Teil 7: Das Wasserschloss mit Museum in Neuenheerse

Neuenheerse. Das war klar, auf Burg Dringenberg folgt das Wasserschloss in Neuenheerse. Beide Bauwerke stammen aus einer interessanten Zeit und könnten so viele gemeinsamen Geschichten erzählen. Aber wir halten es heute etwas kürzer.

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Im Jahr 1599 ließ Ottilie von Fürstenberg ein Abteigebäude in der Nähe der Stiftskirche errichten. Das Abteigebäude war damals Sitz der Äbtissinnen und stellt heute das Wasserschloss Heerse da. Nach Aufhebung des Stiftes im Jahr 1810 gelangten Ländereien und Gebäude in private Hände. Bis das Wasserschloss sein jetziges Aussehen erhalten hat, gab es im Laufe der vielen Jahre
zahlreiche Umbauten. Die Besitzer und die Verwendung des historischen Gebäudes wechselten in den Jahren desöfteren. Hier lohnt sich ein ausführlicher Blick in die Geschichte des Bauwerkes und des Stiftes Neuenheerse.

1989 wurden das Abteigebäude und das umliegenden Gelände mit dem alten Torhaus von Manfred Schröder und seiner Frau Helga erworben und umfangreich renoviert. Heute beherbergt das Wasserschloss in Neuenheerse auf mehr als 2.500 m² einige sehr Interessante und sehenswerte Ausstellungen. In dem historischen Bauwerk ist eine der größten privaten Großsäugersammlungen, eine große ethnographische Sammlung mit dem Schwerpunkt Afrika, eine vielfältige Ausstellung zur Heimatkunde, eine Abteilung zur europäischen Jagdkultur, einen Sonderausstellungsbereich zur deutschen Kolonialgeschichte und eine Sammlung zur preußischen Geschichte zu sehen. Diese öffentlich zugänglichen und umfangreichen Sammlungen verdankt man dem Honorargeneralkonsul Schröder. In den neu gebauten St. Hubertus Helga-Hallen finden wechselnde Ausstellungen statt.

Weitere Informationen über das Museum und über das Wasserschloss gibt es unter www.wasserschloss-neuenheerse.de