15.000 Euro für Träger- und Förderverein

Dörfliches Budget kommt größtenteils St. Walburga zugute.

Neuenheerse. Der Rat der Stadt Bad Driburg beschloss vor einigen Wochen, den Ortschaften ein Budgets in Höhe von 10,00 €/Einwohner zur Verfügung zu stellen. (BDiB berichtete) Bei etwa 1600 Einwohner Neuenheerses bedeute dies, dass ein Betrag von rund 16.000 € für 2019 zur Verfügung stehe.

In seiner letzten Bezirksausschusssitzung am 28.03.2019 erklärte nun der Vorsitzende Heiko Bulk, dass er folgenden Vorschlag mache: Der größte Anteil von runde 15.000,00 € solle dem Förderverein St. Walburga“ zur Verfügung gestellt werden.
Als Mitglieder des Fördervereins nahmen die Stadtverordneten Karl-Heinz Schwarze und der sachkundige Bürger Bernfried Jacoby an der Beratung sowie anschließenden Abstimmung nicht teil.

Zuvor hatte Schwarze jedoch Eckpunkte zur Schulgründung den Zuhörern mitgeteilt. Zum Beispiel, dass man seit zwei Jahren darum bemüht sei, eine private Grundschule zu gründen. Es seien viele Stunden aufgebracht worden, um für die Kinder in Neuenheerse weiterhin eine Grundschule vorhalten zu können. Er richte seinen Dank an die Unterstützung des Ordens St. Kaspar und der Schule. Man habe von den Erfahrungen des privaten Schulträgers profitieren können. Weiter führte er aus, dass die schulpflichtigen Kinder bereits an genehmigten Schulen angemeldet seien. Seitens der Eltern wurde jedoch erklärt, ihre Kinder nach Gründung der Privatschule in Neuenheerse anzumelden. Gleichzeitig sei es gelungen, sechs qualifizierte Lehrkräfte zu gewinnen, so dass auch aus dieser Hinsicht die Schulgründung auf einem guten Wege sei. In der Zeit der Gründung des Fördervereins habe es mehrere Berichterstattungen in der Angelegenheit gegeben. Darüber hinaus habe der WDR angefragt. Zudem sei in überregionalen Zeitungen über Neuenheerse berichtet worden.
Die mit der Genehmigung der Privatschule entstehenden Kosten werden durch das Land NRW mit 94 % refinanziert. Dem Förderverein gehören inzwischen 225 Mitglieder an. Herr Schwarze geht auf die Finanzierung des Projektes ein und erklärt, dass eine Bankbürgschaft von ursprünglich 35.000,00 € auf 50.000,00 € erhöht wurde. Die Beitragszahlungen seien bisher nicht eingezogen worden. Das werde erst nach Genehmigung der Privatschule erfolgen.

So hat der Bezirksausschuss einstimmig beschlossen 1.000,00 € für sonstige Zwecke vorzusehen und den Restbetrag von 15.000,00 € dem Förderverein der Privatschule zur Verfügung zu stellen.